Zutaten

Hafersahne
Trockenhefe
Vanillepuddingpulver
Wasser
Mehl
Margarine
Puderzucker
Natron (halbe Pkg)
Apfelessig
Salz
Zitronenschale oder Zesten
Für die Füllung:
Zimt
Rumrosinen
Für die Backform:
Margarine zum Einfetten
gehobelte Mandeln
Passive Zeit: 240 Minuten
Aktive Zeit: 60 Minuten
Zubereitungszeit: 300 Minuten
Kochmethode: backen
Art der Speise: Kuchen
Küche: Traditionsrezept Österreich
Ergibt 12
vegan
Melody
Carola Heine, Nickname seit 1994 "Melody". Bloggt seit 1996, lebt vom Schreiben, liebt Foodblogging.

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Gaumenkuss und Gugelhaps

Ein wunderhübsches Geschenkbuch für Hobbybäcker:innen und Gugelhaps-Fans

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Zugegeben, wir sagen nicht »Mach doch noch mal diesen traditionellen Original-Gugelhupf nach den Wünschen des Kaisers Franz Josehp I. von Österreich in vegan«. Wir sagen: »Hat jemand Lust, den Franzjosef zu backen?«

Das ist etwas pietätlos. Aber nicht ganz so daneben wie sich Kuchen backen lassen von der Geliebten, während die Gattin das durchwinkt 😊

Bestreut wird dieser Gugelhupf nach Franz Joseph I. von Österreich mit reichlich Puderzucker, nämlich mit den 50 Gramm bis zur vollen Packung, wenn du für den Teig 200 Gramm verbraucht hast.

Zubereitung im Schnelldurchlauf

  • Dies ist nicht die Sorte Kuchen, für die ein Schnelldurchlauf reicht. Glaubt mir das bitte einfach. Deshalb unten nach den Bildern die ausführliche Backanleitung.
  • Du kannst entweder 30 Gramm frische oder 15 Gramm Trockenhefe verwenden. Das Puddingpulver wird in den fünf Esslöffeln Wasser aufgelöst, du kannst statt einer Packung auch 40 Gramm Speisestärke nehmen und etwas Vanilleextrakt.

Hast du das zubereitet? Nicht vergessen: Bitte @planet.alltag auf taggen mit Hashtag #planetalltagde :-)

Zubereitung

Die Sahne leicht erwärmen. Einen Esslöffel Zucker und die Hefe darin auflösen, dann mit fünf Esslöffeln von dem Mehl zart vermischen zu einem Vorteig.

Das restliche Mehl darübersieben. Alles warm stellen (Ofen 30 Grad) und eine halbe Stunde gehen lassen.

Die Margarine schmelzen, wieder fast erkalten lassen und mit dem Zucker schaumig rühren. Dann das Puddingpulver (oder 40 Gramm Stärke) in 5 Esslöffeln Wasser anrühren und mit dem Natron und dem Apfelessig, der Zitronenzeste und der Prise Salz in das Zuckergemisch geben.

Den leicht aufgegangenen Vorteig hinzufügen und von der Küchenmaschine kneten lassen, bis sich ein seidig weicher Teigballen von der Schüssel löst.

Den Teig in der Schüssel lassen und mit einem Tuch zudecken, zwei Stunden im Ofen auf 30 Grad ruhen lassen. Er sollte bis zur Hälfte, mindestens aber ein bisschen (um ein Drittel) aufgehen.

Der Kaisergugelhupf wird wie ein Strudel geformt und dann im Kreis in die Backform gelegt. Den Teig also ausrollen und in so viele Rechtecke schneiden, wie man (kleine) Gugelhupfe machen möchte, etwa einen halben Zentimeter dick.

Gleichmäßig mit Zimt und/oder Rosinen bestreuen und zu einer Rolle einrollen (einen dicken Strudel machen). Den Backofen auf 180°C Ober- Unterhitze vorheizen.

Form ausfetten und mit gehobelten Mandeln ausstreuen. Den Teig im Kreis hineinformen, mit Fett bestreichen, erneut warm stellen und hoch bis zum Rand aufgehen lassen.

Dann je nach Größe 20-50 Minuten lang backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen! Sollte er zu dunkel werden beim Backen, zum Schluss noch die letzte Viertelstunde mit Alufolie abdecken.

Veganer Gugelhupf nach Franz Joseph I. von Österreich: Was noch?

Der Urgroßvater aller Gugelhupf-Rezepte »nach Art der Katharina Schratt«. Natürlich behauptet jeder Wiener Bäcker, das einzig wahre Originalrezept zu haben.

Uns ist das egal, denn eins ist klar: Vegan haben die damals nicht gegessen. Doch unser Kuchen ist schwer, feucht, köstlich und funktioniert für Backformen mit 12 bis 15 Zentimetern Durchmesser ebenso gut wie mit den größeren. Gut Ding will eben Weile haben.

Nicht vergessen: Dieses Rezept steht auch im tollen Geschenkbuch Gaumenkuss und Gugelhaps 😊


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