Zutaten

Mango-Orangen-Saft
Agavendicksaft
veganes Agar-Agar-Pulver
Passive Zeit: 10 Minuten
Aktive Zeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 25 Minuten
Kochmethode: kochen
Art der Speise: Bonbon
Ergibt 60
vegan
Melody
Carola Heine, Nickname seit 1994 "Melody". Bloggt seit 1996, lebt vom Schreiben, liebt Foodblogging.

Unser erster Versuch, selbst Gummi-Naschzeugs zu machen, endete mit sehr hübschen feuchten Herzchen und sehr fisseligen nassen kleinen Bären aus Apfelsaft. Wir hatten die Anleitung exakt befolgt, aber irgendwas passte damit nicht. Vermutlich hätte man aufgrund der Säure doch mehr Agar-Agar nehmen müssen.

Also haben wir weiter experimentiert, auf eigene Faust getüftelt - und dieses Rezept klappt.

Zubereitung im Schnelldurchlauf

  • 500 ml Obstsaft (z.b Orange) und 50 g Agavendicksaft sorgfältig vermengen
  • 10 g hochwertiges Agar-Agar-Pulver grob unterrühren und die Mischung 15 Minuten stehen lassen.
  • Langsam und unter stetigem Rühren nach und nach erhitzen, bis sich das Pulver aufgelöst hat
  • Den Saft ein paar Minuten (3-5) rührend kochen, bis sich alles aufgelöst hat.
  • Einmal kurz brodelnd kochen lassen - bis zum magischen “Überkochmoment” (den verhindern)
  • dann den sehr heißen Topf ein paar Minuten zur Seite stellen.
  • Die Zeit nutzen, um die Förmchen auszubreiten und die Pipette zu holen
  • »Gummi-Masse« in die Förmchen füllen.

Hast du das zubereitet? Nicht vergessen: Bitte @planet.alltag auf taggen mit Hashtag #planetalltagde :-)

Zubereitung

Das Agar-Agar-Pulver muss hochwertig und konzentriert sein und es muss die Möglichkeit haben, sich einerseits anzuglibbern und andererseits durch die Hitze des richtigen Aufkochens bei über 100 Grad “aufgespalten” zu werden - wieder fest wird es dann bei der Abkühlung auf 40 bis 50 Grad Celsius.

Wir haben Mango-Orange-Saft genommen und dieses Pulver bzw, diese Formen:

(Die Links sind Affiliate-Links.)

Das Rezept füllt einmal die Förmchen und dann sind noch knapp unter 100ml übrig, die man in eine Puddingschale gießen kann, um ein Stürz-Dessert zu testen (oder um zwischendrin beliebig viel zu kosten).

 

 

Gummibärchen selbst machen: Was noch?

Nach etwas über 2 Stunden waren die Gummibärchen und Herzen fest und konnten mühelos aus der Form gelöst werden. Auch hier wieder ein eher feuchtes Ergebnis, aber leckerer und farblich netter und insgesamt fester.

Wir mischten Speisestärke mit Puderzucker in einer geschlossenen Tupperdose und warfen die veganen Gummibären in den Mix, schüttelten die Dose leicht und hatten somit “gepudertes” Naschzeugs, das nicht aneinanderklebte. Wir stellten uns natürlich auch die Frage:

Wie macht man harte Gummibärchen selbst? Trockene, die sich verwahren lassen?

Die in Puderzucker und Speisestärke ganz zart gehüllten wurden nach zwei Stunden im Ofen bei 80 Grad ein bisschen robuster. Aber nicht so, dass es sich gelohnt hätte oder eine “haltbare Dauerware” entstand. Wir bleiben dran 😊


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