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🍄 Wie macht man Ofengemüse und warum erkläre ich einfache Rezepte

Liebe Lesenden und Foodie-Fans,

fein, dass Ihr meinen Newsletter geöffnet habt! Hier geht es direkt zu den Rezeptideen der Woche.

Erfreut, weil geöffnet - das schrieb ich, weil nur ein kleiner Teil der heutzutage verschickten und empfangenen Newsletter per Mail überhaupt gelesen wird. Branchenübergreifende Studien sagen, dass unter 30% aller Newsletter geöffnet werden. Hier sind es immerhin 65% und ich will bestimmt nicht meckern.

Jetzt aber zu dem, was der Titel dieses Newsletters verspricht:

Wieso bloggt man über etwas so einfaches wie Ofengemüse?

Als ich anfing mit dem Foodbloggen, hatte ich große Pläne. Oliver und ich hatten uns damals eine große Sammlung englischer Rezepte vorgenommen, wir kochten und backten die besten englischen Kuchen.

Als ich dann irgendwann feststellte, dass diese Rezepte kaum jemand guckte, dafür aber 200 Leute am Tag nachschauen kamen, wie lange man Schlagsahne schlagen muss, habe ich ungefähr so geguckt wie Applejack, wenn er prüfen will, ob das Hackfleisch etwa schon wieder vegan ist.

WUTT?
(Das Hack WAR vegan)

Tatsächlich gibt es Dinge wie Ofengemüse, die sind ganz einfach und trotzdem kann schon der eine oder andere kleine Kniff eine absolute Köstlichkeit daraus machen.

Ich erkläre auch scheinbar einfache Rezepte, weil ich gemerkt habe, dass sie immer wieder von Anfänger:innen begeistert angenommen werden. Nur für mich, uns und euch ist Ofengemüse ein alter Hut. Andere, viele viele andere, machen es gerade zum ersten Mal. Deshalb und weil hier eine Kochanfängerin wohnt, blogge ich auch einfache Rezepte. Fragen kommen dann trotzdem noch und das ist fein so.

Außerdem ist es tatsächlich auch bei mir so, dass ich in Kochgruppen, auf Pinterest und in Blogs etwas sehe, das in mir Appetit aufs Nachkochen weckt. Rezepte, die für andere einfach sind und für mich neu. Dann bin ich froh, dass ich nicht in riesigen Rezepthalden achtzig schlimme Varianten durchforsten muss, sondern notfalls einfach selbst eine erfinde.

Populäre Rezepte tauchen für eine Weile überall auf

Wenn 200 Leute einen bestimmten Apfelkuchen toll finden, will man natürlich irgendwann wissen, ob er wirklich so gut ist, und so weiter. Mode ist ja sowieso so eine Sache.

In diesem Sommer trägt man offenbar grobe Schuhe zu zarten geblümten Kleidern und kleine halbe Strickjäckchen runden das Bild ab. Zauberhafte Fotos, man könnte ein englisches Landschloss oder die ostfriesische Küste danebenhalten. Ich betrachte die Werbung und bin ganz vergnügt, denn ich weiß: Würde ich so ein Outfit anziehen, dann würde ich mich nicht nur so fühlen, sondern auch so aussehen, als hätte ich den Campingurlaub nicht im Griff, den ich niemals antreten würde.

Wie übrigens ein Großteil der Frauen, die ich kenne. Spontan könnten 2 von 100 in der Konstellation so aussehen, als wären sie weder irre noch besoffen noch zu dumm, sich anzuziehen. Warum ich dann vergnügt bin? Weil ich einmal mehr die Lächerlichkeit identifziert habe, mit der uns Produktsehnsüchte untergeschoben werden sollen.

Populäre Rezepte funktionieren ähnlich, aber ohne die Dummheit des Untragbaren - stattdessen mit der Neugier auf ein neues Erlebnis, das man auch wirklich haben kann. Auch da geht es nicht nur ums Essen, sondern um ein Lebensgefühl, das man bitteschön auch gerade gerne hätte.

Ofengemüse

Die Rezepte-Links der Woche

Wie jede Woche habe ich drei Rezepte für euch.

Ofengemüse

Tatsächlich habe ich, wie ihr auf dem Foto sehen könnt, irgendwann damit begonnen, ganze Stangen Porree und lange Möhren am Stück mit in Ofengemüse zu geben. Steckrüben in dicken Scheiben, ganze Champignons, Hände voll grob geraspelktem Kohl, halbierte Zwiebeln - »chunky« gefällt mir um ein Vielfaches besser als das akribisch niedergewürfelte Ofengemüse der ersten Generation 😊

Das war’s auch schon wieder für heute 😊

Bevor ich mich verabschiede, habe ich noch einen Linktipp für euch:

Glutamat ist unbedenklich.

Wir lesen uns! Einen schönen Sonntag
und herzliche Grüße

Melody / Carola
*

P.S. Nicht vergessen:

Die Planet Alltag Kochbücher, Alltagshelfer und Geschenkbücher sind feine Geschenkideen auch für Ostern und den drohenden Muttertag!

Fiesta Vegana Geschenkbuch verlinkt auf die anderen Bücher

P.P.S. Morgen gibt es vielerorts wieder #montagsnudeln 😊


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Melody
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Carola Heine, Nickname seit 1994 "Melody". Bloggt seit 1996, lebt vom Schreiben, liebt Foodblogging.
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