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Have your cake and eat it (too)

Liebe Foodies und andere Lesenden,

dieser Spruch über den Kuchen, den man nicht gleichzeitig behalten und essen kann, soll natürlich mahnen: Nie wirst du alles auf einmal bekommen können, was du dir wünschst. Also sei gefälligst zufrieden so!

Gegenvorschlag: Wenn ich meinen Kuchen esse, behalte ich ihn doch auch. Auf den Hüften sogar eventuell. Die Ära der einengenden Glaubenssätze könnte allmählich mal enden, zumal die wenigsten hilfreich sind. Vielleicht sollte man den tantenhaft belehrenden Zeigefinger weglassen und einfach mal schauen, was geht. Öfter Kuchen backen, zum Beispiel.

Oder etwas Deftiges, wie eine Focaccia aus unserem veganen Brotbackbuch.

Wie jede Woche habe ich drei Rezepte für euch:

Die kleinen Gugelhupfe sollten eigentlich von innen pink werden, haben aber eßlöffelweise Drachenfruchtpulver verschluckt, ohne zu erröten. Deshalb habe ich die getrocknete Pitaya dann mit dem Puderzucker vermengt und schon wenige Minuten nach diesem Foto war auch der letzte Zuckerrest tiefpink:

veganer Gugelhupf
Technisch gesehen vegane Käsekuchen ohne Boden

Try and Error, try again auch beim Foodbloggen

Während es zum Glück schnell geklappt hat, die kleinen Gugelhupfe wie gewünscht zu pinken, geht bei der restlichen Kocherei und Backerei tatsächlich eine Menge schief. Nicht, wenn ich einem Rezept folge: Sondern wenn ich mir eins ausdenke, locker basierend auf Koch- und Backerfahrungen und dem alten pi mal Daumen Prinzip.

Manchmal erfinde ich zufällig einen neuen guten Schoko-Aufstrich, wenn ich Brownies backen wollte oder bin lange damit beschäftigt, fragwürdige Suppe aus den Backformen zu kratzen, die eigentlich ein attraktives Gebäck hätte werden sollen.

Nur was bei mir auch wirklich gut funktioniert hat, kommt am Ende ins Blog. Nur was dreimal funktioniert hat, kommt in ein Buch 😊 Das ist zwar keine Garantie dafür, dass es immer bei allen klappt, aber doch so nah dran wie mit Küchenmitteln machbar.

Gut geklappt hat “Kalter Hund” oder auch “Kalte Schnauze”, wobei man sofort nach dem Essen auch wieder weiß, warum diese Kokosfettziegel nicht mehr so häufig auf der Kaffeetafel auftauchen. Unserer ist sogar noch entschärft und kleiner.

Er war wirklich lecker und kann jetzt wieder in der mentalen Erinnerungskiste wohnen.

Kalte Schnauze

Wenn Ihr Lust auf viele erprobte Kuchenklassiker aus einem tollen Vegan-Blog habt, ist dieser Link für euch: 7 vegane Kuchen wie von Oma.

Wer wissen möchte, warum es eine gute Idee ist, wenn der Focaccia-Teig die Ruhe weg hat, kann im tollen Blog von Gabriela lesen, wie Flower Focaccia mit langer Teigführung geht.

Warum die Antwort wirklich immer 42 ist

Fast zum Schluss hätte ich noch einen Link für Foodie-Nerds, weil ich das wissen wollte und zum Glück jemand schon recherchiert hat:

Warum wiegt ein Würfel Hefe genau 42 Gramm

Gerade fällt mir ein, da war diese Woche noch ein weiterer Tipp in unserem Blog, ein Rezept kann man es nicht wirklich nennen. Was Ihr mit veganen und nichtveganen Würstchen und fertig gekauftem Pizzateig schnell und super-easy für Picknick oder Kindergeburtstag zusammenzupfen könnt: Würstchensonnen und Würstchenfackeln.

Wir lesen uns! Einen schönen Sonntag
und herzliche Grüße

Melody (Carola Heine)

P.S.

Nicht vergessen: Morgen gibt es vielerorts wieder #montagsnudeln 😊

Montagsnudeln

Mehr Dauer-Challenges auf #planetalltagde


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Melody
Carola Heine, Nickname seit 1994 "Melody". Bloggt seit 1996, lebt vom Schreiben, liebt Foodblogging.
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