Vorheriger Newsletter: Deutschland backt. Wir backen mit.

Nächster Newsletter: Maskenzeit und langsame Rezepte

Die stellvertretende Hutschnur und der Ausbau des Blogs

Liebe Foodies und andere Lesenden,

kennt ihr das, wenn ihr eure Befindlichkeiten besprechen möchtet und einer Gesprächspartnerin (Männer sind mitgemeint) geht die Hutschnur hoch: Weil euer Gegenüber schon längst hingeworfen hätte, andere Prioritäten setzen würde oder einfach nicht versteht, wie ihr tickt und deswegen findet, dass es so nicht geht?

Einerseits nicht verstanden werden und sich andererseits rechtfertigen sollen und deshalb aggressiv angegangen werden, das ist wohl eines der häufigsten Symptome dieser Krise.

Ich habe es gerade mal wieder für euch getestet, wie man ein Gespräch hochgehen lassen kann, indem ich verdattert fragte, ob denn Spargel so wichtig sei, dass man dafür Erntehelfer ins Land holen müsse, während Flüchtlingskinder aber nicht reindürfen - wie das zusammenpasst und ob man nicht den Spargel jetzt mal ignorieren sollte. - BÄMM! - Den Deutschen vermiest niemand ihre kostbaren saisonalen Leibspeisen. Da haben dann auf einmal Leute eine Meinung, die sonst nicht mal Interessen haben.

Ich habe ja häufig eine Meinung, und wie jede Woche auch diesmal wieder drei Rezept-Links für euch, ohne Spargel:

Die verschiedenen Anregungen, wie man in der veganen Küche Fleisch und Wurst ersetzen kann, hat Noah für euch zusammengestellt. Klickt auf den Link oder das Bild:

vegan kochen Fleisch ersetzen
Symbolbild, nicht wirklich Fleischersatz

Woher kommt der Hutschnur-Spruch, wir wissen es nicht wirklich

Gerne hätte ich euch eine Geschichte eingeworfen, was es mit der Hutschnur auf sich hat, die entweder platzt oder hochgeht oder reißt. Auf die Schnelle habe ich keine schöne Erklärung gefunden, aber die liebe Ines hat mir dann einen Info-Link geschickt.

Dafür habe ich selbst wieder einmal einen Sumpf an stressigen Kommentatoren entdeckt. Diese Leute im Internet, die müssen wirklich allmählich mal aufpassen, dass die einsam betriebene Selbstgerechtigkeit nicht über das Sozialexperiment auf dem Bildschirm siegt.

Anders ausgedrückt: Man kann durchaus auch darauf achten, keine Kommentar-Nervtröte zu werden. Unvergessen der Moment, in dem ich einen Scherz über den Dackelblick einer Person in der S-Bahn machte und mir sofort in die Comments geschissen wurde, der Dackel sei doch aber hoffentlich nicht aus einer Zucht, sondern aus dem Tierheim.

Der Dackel von dem besagten Dackelblick ist selbstverständlich auf recyceltem Gedankenboden organisch angebaut und mit der Hand angeklöppelt worden, um dann ausgesetzt zu werden, damit man ihn am Ende aus dem Tierheim retten konnte. Was sonst?

Download-Bereich auf Planet-Alltag.de

Am Blog für euch gearbeitet haben wir in den letzten Tagen auch: Es gibt jetzt einen Service- und Download-Bereich mit einem geschützten Anforderungsformular.

Zum Download-Bereich

Das bedeutet, dass man unsere Dateien nicht direkt verlinken kann, sondern sich einen Link schicken lässt, mit dem der Download klappt. Ich weiß aus Erfahrung in anderen Projekten, dass es am Ende sowieso niemanden interessieren würde, ob wir darum bitten, den Link nicht zu verteilen. Deshalb wurde das jetzt so gelöst 😊

Um noch mal zurück zur Hutschnur zu kommen ....

Woher kommt der Ausdruck “mir platzt die Hutschnur”, wenn nicht von einem Gefühl der Entnervtheit, das förmlich den Schädel zu sprengen droht? Ich finde, wir brauchen ein paar neue umgangssprachliche Redensarten, vorzugsweise friedliche.

Ein paar etablierte frischere Alltagswendungen gibt es ja schon: Den eigenen Akku aufladen, sich erholen. Mal offline gehen, als wäre das ein Ort. Das baut ein ebenso starkes Bild in den Kopf wie die hochgehende Hutschnur. Oder der Duft von Kuchen. Das klappt auch.

Kuchen mit Herz, zum Beispiel für den überstrapazierten Muttertag

Auf der langen Liste von Dingen, die ich versprochen habe zu bloggen, ist auch der Herzchenkuchen bzw. der wunderhübsche Gugelring, der beim Anschnitt gleichmäßige Herzchen produziert.

Wie so oft sieht es mühelos aus, hat aber erst beim dritten Anlauf auch wirklich geklappt. Die 3D-Backform für ein Anschnittherz ist nicht ganz ohne. Einmal hatten wir zu wenig Teig, einmal ist er mittig zerbrochen ... und diesmal brauchten wir zwei ganze Portionen eines schlichten Zitronenkuchenteigs. Aber die Mühe lohnt sehr, der Kuchen ist wirklich unglaublich hübsch.

Anschnittherz-Backform Affiliate-Link

Gebacken haben wir mit der 3D-Backform für ein Anschnittherz.
(Affiliate-Link für Silikomart Artikelnr. 195938)

Es ist okay, wenn die Form randvoll gefüllt wird und der Kuchen weit über den Rand quillt beim Backen. Der Teil oberhalb wird sauber abgeschnitten, dann sieht es aus wie auf dem Foto. Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch besser, wie fast alle Backwaren, die so lange überleben.

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr heute auch so einen feinen Sonntagskuchen habt! Sonst könnt ihr immer noch ganz schnell die leckersten Waffeln aus unserem Repertoire backen.

Wir lesen uns! Einen schönen Sonntag euch
und herzliche Grüße

Melody (Carola Heine)

P.S. Bitte nicht vergessen: Morgen gibt es wieder #montagsnudeln 😊

Montagsnudeln

 


Vorheriger Newsletter: Deutschland backt. Wir backen mit.

Nächster Newsletter: Maskenzeit und langsame Rezepte


Kommentieren

Bitte gib das folgende Wort in das untenstehende Feld ein.
Melody
Carola Heine, Nickname seit 1994 "Melody". Bloggt seit 1996, lebt vom Schreiben, liebt Foodblogging.
Letzte Kommentare
  • Andrea : Liebe Carola, in meinem…
  • Melody: Liebe Andrea, wir hatten früher…
  • Andrea : OK danke für den Tipp
  • Andrea : Liebe Carola, jeden Sonntag freue…
  • Carola Heine: Danke, liebe Andrea
  • Martina: Geschafft! Wenn auch zu spät.…